10 Millionen im Lotto gewonnen: Ossis würden eher Job kündigen als Wessis

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Viele Lottospieler haben sich schon die Frage gestellt: Würde ich meinen Job kündigen, wenn ich einen Millionen-Gewinn im Eurojackpot einstreiche? Die spontane Antwort darauf lautet oft: ja, sofort! Doch laut einer forsa-Umfrage ist es längst nicht nicht die Mehrheit, die nach dem ersehnten Lottogewinn ihren Job an den Nagel hängen würde. Männer sind eher dazu bereit als Frauen. Und: Ostdeutsche eher als Westdeutsche Lottospieler.

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Bei einem Lotteriegewinn in Höhe von 10 Millionen Euro würden Männer eher aufhören zu arbeiten als Frauen. Das ergibt eine repräsentative forsa-Umfrage unter 1.009 Personen im Auftrag der Lottogesellschaft WestLotto. Während nahezu jeder dritte Mann sich ganz aus dem Arbeitsleben zurückziehen würde, würde von den weiblichen Befragten nur jede vierte darüber nachdenken, den Job aufzugeben. Eurojackpot-Sprecher Axel Weber hat dafür eine ganz persönliche Erklärung. In Hinblick auf den letzten Riesengewinn im Eurojackpot am 10. August sagt er: „Männer reagieren meist viel spontaner als Frauen und wollen ihre lang ersehnten Träume realisieren. Frauen hingegen denken eher sicherheitsorientiert und nutzen den Gewinn für mehr Luxus oder tolle Reisen. Ob dieses geschlechtertypische Verhalten auch für den deutschen Eurojackpot-Gewinner gilt und was er mit seinem Gewinn von 27,5 Millionen Euro plant, wird sich noch zeigen.“

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Weiter arbeiten den Kindern zuliebe

Bei den Befragten, die Kinder haben, ist die Zurückhaltung, den Job aufzugeben noch deutlicher: Laut Studie würde nur jeder fünfte darüber nachdenken, nach einem 10-Millionen-Euro-Lottogewinn seine Arbeit zu kündigen. Unter den kinderlosen Befragten würde hingegen jeder dritte kündigen. „Dabei reichen nach Angaben von Finanzexperten bereits 5 Millionen Euro aus, um mit einer vierköpfigen Familie ein sorgenfreies Leben auf gehobenem Level zu führen – ganz ohne Arbeit“, so Axel Weber von Eurojackpot.

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Unterschiede zwischen Ost und West

Die unterschiedlichen Einstellungen zur Job-Kündigung verlaufen nicht nur entlang der Geschlechtergrenzen sondern auch zwischen Ost und West. In der akutellen forsa-Umfrage gibt es deutliche regionale Unterschiede. Im Falle eines Lottogewinns von 10 Millionen Euro würden 35 Prozent der Befragten in Ostdeutschland ernsthaft darüber nachdenken, sich aus dem Arbeitsleben zurückzuziehen. Am ehesten würden die Sachsen und Thüringer dazu neigen: 37 Prozent der Befragten in Sachsen und Thüringen würden ihren Job aufgeben. Im Westen sind es weitaus weniger: Nur 27 Prozent der Befragten würden im Fall eines Millionengewinns darüber nachdenken, ihren Job zu kündigen. Auffälig sind die besonders niedrigen Zahlen im Norden: In Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind es nur 24 Prozent der Befragten, die sich einen Ausstieg aus dem Arbeitsleben vorstellen können.

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